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SDG 10

Weniger Ungleichheiten

Zusammen sind wir stärker: unser Kulturteam

Wir sind überzeugt: Wer sich wohlfühlt ist produktiver. Deshalb gibt es bei uns das Kulturteam – Kolleginnen und Kollegen aus Logistik, Fertigung, Vertrieb, Marketing und Finanzbuchhaltung. Sie alle verbindet die Lust, das Miteinander aktiv zu stärken und zu gestalten. „Wir möchten eine lebendige, wertschätzende und authentische Unternehmenskultur fördern. Denn nur zusammen sind wir stark – und nur so sichern wir unseren nachhaltigen Erfolg“, erklärt Kathrin Drück aus dem Kulturteam.

Aktionen, die zusammenschweißen

Das Team sorgt regelmäßig für frischen Wind im Arbeitsalltag: Ob Unternehmensmittagessen, Sommergrillen, Spendenaktionen oder Weihnachtsfeiern – es gibt immer etwas Neues. „Beim 100-Jahre-Quiz anlässlich des Jubiläums haben wir viel positives Feedback erhalten. Es macht richtig Spaß, zu sehen, wie gut unsere Aktionen ankommen“, erzählt Kathrin. 

Aktuell ist in Planung, Food Trucks für das Mittagessen zu organisieren, damit noch mehr Abwechslung auf den Tisch kommt. Als erste Ansprechpartnerinnen und -partner für alles rund um das Thema Unternehmenskultur freut sich das Team jederzeit über Ideen und Wünsche. „Wer etwas auf dem Herzen hat, kommt einfach zu uns oder nutzt die App. Wir haben immer ein offenes Ohr – versprochen“, ergänzt Thorsten Kaiser, ebenfalls engagiertes Kulturteammitglied.

Verantwortung hört nicht am Werkstor auf

Wir fühlen uns mit Porta Westfalica eng verbunden – nicht nur, weil hier unser Hauptsitz ist, sondern weil unsere Geschichte, unsere Werte und unser Erfolg untrennbar mit der Region verknüpft sind. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir heute sind. Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für uns: Mitgestalten. In der Nachbarschaft, in der Bildung, im Sport und überall dort, wo Gemeinschaft zählt. Denn nachhaltiges Handeln beginnt im direkten Umfeld – und wirkt weit darüber hinaus.

Weihnachtsmarkt in der Reha Bad Oexen

Seit über zehn Jahren engagieren wir uns mit Herz und Hand in der Reha Bad Oexen. Als sich die Kinder dort beispielsweise eine Wassermatschanlage gewünscht haben, sind unsere Azubis sofort hingefahren und haben die Anlage aufgebaut. Und auch zur Weihnachtszeit sind wir aktiv: Jedes Jahr organisieren wir vor Ort einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Kuchen, Waffeln und natürlich Geschenken für die Kinder – so auch 2024. Ein echtes Herzensprojekt – und jedes Mal wieder etwas ganz Besonderes.

Football fürs Leben: Minden Wolves

Die Minden Wolves sind ein American-Football-Team aus unserer Nachbarschaft im Kreis Minden-Lübbecke. Ihr Ziel: Football in der Region nach vorne bringen. Und da auch wir unsere Region stärken möchten, war schnell klar: Mit denselben Visionen und Werten ist eine Partnerschaft mehr als naheliegend.

Teamgeist auf und neben dem Spielfeld

Dabei geht es uns um Zusammenhalt, Vertrauen, Bodenständigkeit und das gemeinsame Ziel, mehr zu erreichen. Wir unterstützen die Minden Wolves nicht nur vom Spielfeldrand aus, sondern auch ganz konkret mit Jobangeboten und Ausbildungsmöglichkeiten. Für Spielerinnen und Spieler aus dem Ausland ist es bei einem Kontaktsport mit Verletzungsrisiko besonders wichtig, einen sicheren Job in Deutschland zu haben – inklusive Sozial- und Krankenversicherung. Um Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen, laden wir die Jugendmannschaft jedes Jahr im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ zu JACOB ein – zum Reinschnuppern, Kennenlernen und Austauschen. Im Gegenzug machen wir unseren Mitarbeitenden American Football mit Freikarten für die ganze Saison schmackhaft. So ist es für beide Seiten eine Win-win-Situation.

„Football is family – genau das wird in unserer Sportart gemeinsam mit den Fans und den Partnern wie JACOB gelebt. Das ist sehr schön, zu sehen.“

Volker Krusche,
Sportdirektor der Minden Wolves

Porta zeigt Gesicht

Bei JACOB kommen Menschen aus 30 Nationen zusammen – Tag für Tag, Seite an Seite, mit einem gemeinsamen Ziel. Und weil das nur mit Respekt und Miteinander funktioniert, machen wir es ganz klar: Rassismus, Antisemitismus, Mobbing oder rechte Gewalt gibt es bei uns nicht. Null Toleranz für Intoleranz.Wir stehen für Offenheit und ein faires Miteinander. Wie wir mit der Vielfältigkeit bei uns umgehen? Hört selbst – im Radiobeitrag von Radio Westfalica!

Der Verein „Gesicht zeigen!“ macht sich mit starken Kampagnen und Aktionen im ganzen Land für Respekt und Toleranz stark. Als Firmenpartner unterstützen wir den Einsatz gegen Hass und Ausgrenzung, weil wir überzeugt sind: Haltung zeigen ist wichtiger denn je.

Mehr erfahren

Die Geschichte von Ali Reza

Im Jahr 2015 machte sich der Fotograf Ali Reza mit seiner Frau auf den Weg von Afghanistan nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Angst und fehlender Freiheit. Hier angekommen, hat ihn das Schicksal glücklicherweise zu JACOB geführt. Nach einem erfolgreichen Praktikum startete Ali am 1. August 2018 schließlich bei uns seine Ausbildung. Im Interview erzählt Ali seine beeindruckende Geschichte – mit allen Höhen und Tiefen.

Ali Reza, verleiht Rohrelementen den letzten Schliff

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Von Kandahar in Afghanistan nach Porta Westfalica in Deutschland: Wie bist du nach einem so weiten Weg hier bei uns gelandet?

Alles hat damit angefangen, dass ich 2015 gemeinsam Als wir in Deutschland ankamen, war das Erste, das wir gespürt haben: echte Menschlichkeit, Mitgefühl – und Freiheit. Dinge, die in Afghanistan an vielen Stellen gefehlt haben. Bei JACOB wurde ich dann vom ersten Tag an super aufgenommen. Ich kam mit allen im Team gut klar – auch wenn es anfangs gerade bei den technischen Begriffen sprachlich echt eine Herausforderung war. Aber in der Hinsicht wurde immer Rücksicht auf mich genommen. Die Ausbildung hat mir zusätzlich sehr dabei geholfen, in Deutschland anzukommen und mich Schritt für Schritt zu integrieren. 

2
Wie wurdest du in Deutschland und später bei uns aufgenommen – und was waren deine Eindrücke?

Als wir in Deutschland ankamen, war das Erste, das wir gespürt haben: echte Menschlichkeit, Mitgefühl – und Freiheit. Dinge, die in Afghanistan an vielen Stellen gefehlt haben. Bei JACOB wurde ich dann vom ersten Tag an super aufgenommen. Ich kam mit allen im Team gut klar – auch wenn es anfangs gerade bei den technischen Begriffen sprachlich echt eine Herausforderung war. Aber in der Hinsicht wurde immer Rücksicht auf mich genommen. Die Ausbildung hat mir zusätzlich sehr dabei geholfen, in Deutschland anzukommen und mich Schritt für Schritt zu integrieren. 

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Wie ist die Arbeit hier im Vergleich zur Heimat und was sind deine nächsten Ziele?

Da gibt es schon einige Unterschiede. In Afghanistan gibt es zum Beispiel keine Ausbildung wie hier – und ein festes Gehalt ist auch eher die Ausnahme. Obwohl ich meinen Job als Fotograf wirklich gern gemacht habe, hat mir die Arbeit bei JACOB von Anfang an richtig Spaß gemacht. Deshalb war für mich sofort klar, dass ich hierbleibe.Nach dem Abschluss meiner Ausbildung ist mein nächstes Ziel die deutsche Staatsbürgerschaft – und langfristig träume ich davon, mit meiner Frau ein eigenes Haus zu kaufen. Allen, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich damals, kann ich deshalb nur sagen: Gebt nicht auf und gebt euer Bestes – auch wenn es manchmal schwerfällt. Es lohnt sich. Wirklich!

Unsere Beiträge zu sozialer Nachhaltigkeit

SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen

SDG 5: Geschlechtergerechtigkeit