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SDG 8

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Das Beste in Kürze: 100 Jahre JACOB

1924

Gründung in den Goldenen Zwanzigern: Am 1. April 1924 gründet Friedrich Jacob sein Unternehmen in Porta Westfalica.

1930

Holzprodukte für den Mühlenbau: In den 1930er-Jahren liegt der Fokus auf der Herstellung von vierkantigen Rohren aus Holz für den Mühlenbau.

1950

Wachstum durch Spezialisierung: Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Fertigung von Stahlblechrohren. Das Ergebnis in einem Wort: Wachstum!

1960

Überzeugende Rohrsysteme: JACOB fokussiert sich auf die Produktion von Rohrsystemen, wodurch das Unternehmen seinen Kundenkreis erweitert.

1980

Neue Produkte für neue Branchen: Durch die Neuentwicklung des Bördeldichtrings gelingt JACOB der Durchbruch in der allgemeinen Industrie.

1990

JACOB goes international: In den 1990er Jahren gründet JACOB sein erstes Tochterunternehmen und startet zudem international durch. Heute umfasst die JACOB Group sechs Tochterunternehmen.

2000

Spannende Neuentwicklung: Der neue Quick Connect Spannring gestaltet die Montage von JACOB Rohrsystemen noch wirtschaftlicher.

2024

Heute und morgen: Im Zeitalter der Digitalisierung setzt JACOB auf neue Technologien, beispielsweise den Einsatz von Cobots in der Produktion und AR-Brillen als Rohrplanungstool für digitale 

Wir leben JACOB. Jeden Tag.

Was uns antreibt? Fünf klare Motive, die unseren Arbeitsalltag prägen – vor allem, wenn es um nachhaltiges Handeln im Team und langfristige Zusammenarbeit geht.

Für unsere Kunden

Für unsere Kunden

Bei uns dreht sich alles darum, unseren Kunden das Leben leichter zu machen – mit echten Lösungen, die begeistern und den Unterschied spürbar machen. Wir setzen auf digitale Innovationen, persönliche Wertschätzung und unkomplizierte Prozesse, damit unsere Kunden nicht nur zufrieden, sondern begeistert sind und immer wieder gerne zu uns kommen.

Für unseren Erfolg

Für unseren Erfolg

Wir handeln bei JACOB, als wäre es unser eigenes Unternehmen – mit voller Verantwortung, gesundem Menschenverstand und klaren Prinzipien. Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement sind für uns selbstverständlich, denn wir wollen nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch einen positiven Unterschied machen, auf den wir gemeinsam stolz sein können.

Für unsere Zukunft

Für unsere Zukunft

Wer was bewegen will, muss Neues ausprobieren. Deshalb entwickeln wir uns weiter – jeden Tag. Wir lieben neue Ideen, ob digital oder nachhaltig – was uns weiterbringt, wird ausprobiert.

Für uns alle

Für uns alle

Wir sind und bleiben ein Familienunternehmen. Und das spürt man. Wir halten zusammen, gestalten mit, übernehmen Verantwortung – füreinander und fürs große Ganze. Bei uns darf Arbeit Spaß machen – miteinander und auf Augenhöhe.

Wir leben JACOB und tragen Verantwortung

Wir leben JACOB und tragen Verantwortung

Wir verstehen, was unsere Mannschaft bewegt, und handeln gemeinsam. Heute, morgen und in der Zukunft – für nachhaltigen Erfolg und ein starkes Miteinander. Als Vorbild leben wir Teamgeist, geben ehrliches Feedback und behalten das große Ganze im Blick.

Von Anfang an mittendrin – Ausbildung bei JACOB

Veraltete Ausbildungsmethoden? Gibt’s bei uns nicht. Wer bei JACOB startet, kann sich auf eine Ausbildung freuen, die mitdenkt – und vorausdenkt. Statt auf ein stures Schema setzen wir auf eine bedarfsgerechte Ausbildung, die sich an dem orientiert, was sich gestern bewährt hat, heute wichtig ist und morgen gebraucht wird. Denn echte Nachhaltigkeit beginnt für uns schon beim Einstieg: Wir fördern die Talente von morgen mit Blick auf die Herausforderungen von übermorgen. Abwechslungsreich, zukunftsorientiert und immer am Puls der Zeit – so sieht Ausbildung bei JACOB aus.

7%
Ausbildungsquote

Ausprobieren, anpacken, durchstarten
Wir finden unseren Nachwuchs mit dem, was uns ausmacht: Neugier, Praxisnähe und Begeisterung fürs Handwerk. Auf Events und Messen bringen wir junge Menschen mit dem richtigen Ausbildungsweg zusammen – ganz unkompliziert und direkt. Werkstattluft schnuppern, Projekte anpacken, echte Erfahrungen sammeln. So wird nicht nur Rohr an Rohr, sondern auch Azubi an JACOB geschweißt. 

Wir machen unser Handwerk greifbar und wecken Begeisterung. Wir sind vor Ort: ob an Schulen, bei Sportevents mit den Minden Wolves oder unserem Macher Day. Wir investieren mit Leidenschaft und Engagement in tolle Events – damit junge Menschen die Handwerkswelt hautnah erleben, unsere Kultur kennenlernen und Lust auf eine Karriere bei JACOB bekommen.

Name: 
Nicole Papst

Ausbildung: 
Technische Produktdesignerin

Seit wann bei JACOB: 
01.08.2021

Lieblingsprojekt: 
Planung des Macher Festivals

Superkraft: 
Struktur ins Chaos bringen

Zukunftsrelevante Berufe
Ob Ausbildung oder duales Studium – bei JACOB denken wir nicht nur an den Start, sondern an das, was danach kommt. Gemeinsam mit Partnern wie der RWTH Aachen und der Fachhochschule Bielefeld bieten wir Ausbildungswege mit Weitblick.

Denn für uns zählt: Welche Berufe auch in zehn Jahren noch Relevanz haben. Genau darauf richten wir unser Angebot regelmäßig neu aus – abgestimmt auf die echten Anforderungen von Wirtschaft und Industrie. Unser Anspruch: Ausbildung mit Perspektive, ein starkes Teamgefühl von Anfang an – und die echte Chance, langfristig bei JACOB durchzustarten.

Für ein zusammengeschweißtes Team 
Während der Ausbildung haben unsere Azubis die Möglichkeit, bei verschiedenen Projekten und Veranstaltungen mitzumachen und so zusätzliche praktische Erfahrungen zu sammeln. Dafür haben wir in eine eigene Ausbildungswerkstatt investiert. Dort heißt es: austesten, ausprobieren, dazulernen. Zeigt sich dabei ein besonderes Talent, unterstützen wir dies natürlich gerne durch eigene Förder- und Mentoringprogramme.

„Wir möchten, dass unsere Azubis nach der Ausbildung bei uns bleiben – gerne auch dann, wenn wir schon in Rente sind.“

Jan Niklas Töws,
verantwortlich dafür, dass die Kunden ihre Ware bekommen

Noch Fragen zur Ausbildung?

Welche Berufe Auszubildende bei JACOB lernen, was sie verdienen und wie viele Stunden sie arbeiten – das und mehr beantworten wir auf unserer Karriereseite.

Mehr zur Ausbildung

Das sagen unsere Azubis

Hier kümmert man sich um die eigenen Mitarbeiter, auch um uns Azubis. Zum Beispiel durften wir beim Macher Festival der „Real Life Guys“ mit unserem eigenen Stand mitmachen – das war definitiv eins der Highlights meiner Ausbildung.

Niklas Stichling,
Technischer Produktdesigner

Bei JACOB passt einfach alles: spannende Aufgaben, tolle Kollegen und eine Menge Abwechslung. Und bei den Azubi-Events kommt der Spaß auch nicht zu kurz.

Fabienne Wessel,
Konstruktionsmechanikerin (Fachrichtung: Feinblechbau)

Digitalisierung und Umweltbewusstsein sind bei JACOB fest verankert – auch wir Azubis bekommen Raum, um Neues auszuprobieren und die Zukunft mitzugestalten. Diese Zukunftsorientierung findet man definitiv nicht bei jedem Unternehmen, und das macht die Ausbildung hier besonders spannend.

Nicole Papst,
Technische Produktdesignerin (Fachrichtung: Maschinen- und Anlagenkonstruktion)

Von der Studentin zur Nachhaltigkeitsmanagerin

2018 ist Lisa Kleemann bei uns mit einem dualen Studium im Wirtschaftsingenieurwesen gestartet. Sechs Jahre, einen Bachelor- und einen Masterabschluss später ist sie heute unsere Nachhaltigkeitsmanagerin. Wie ihr Weg bei uns aussah und warum sie gerade beim Thema Nachhaltigkeit mit so viel Herzblut dabei ist, erzählt sie im Kurzinterview.

Lisa Kleemann, behält Umwelt, Risiken und regulatorische Vorgaben im Blick

1
Wieso hast du dich damals für ein duales Studium bei JACOB entschieden?

Schon während der Schulzeit war für mich klar: Ich will Theorie und Praxis verbinden. Und JACOB hat mich damals sofort angesprochen: ein internationales Unternehmen, aber trotzdem mit den Werten eines familiären Mittelständlers. Bei den Bewerbungsgesprächen hatte ich direkt das Gefühl, dass hier auf Augenhöhe gesprochen wird – und das hat sich bis heute nie geändert. Ein echtes Highlight meiner Ausbildung war das Auslandssemester in London an der Metropolitan University – unter anderem habe ich dort neue Themen wie Nachhaltigkeit und HR-Managementkennengelernt.

2
Wie ging deine Reise nach der Ausbildung weiter?

Nach meinem Bachelor ging es für mich erst mal in den Technischen Vertrieb – dort habe ich das Team bei der Ausarbeitung von Sonderteilen unterstützt. Gleichzeitig kam während meines Masters das Thema Nachhaltigkeit durch Vorlesungen und Seminare immer öfter ins Spiel. Ich fand das so spannend, dass ich schließlich meine Masterarbeit darauf ausgerichtet habe. Daraufhin hat JACOB für mich eineneue Stelle als Nachhaltigkeitsmanagerin geschaffen. Für mich die perfekte Mischung aus Technik, Verantwortung und einem echten Zukunftsthema.

3
Was sind seitdem deine Aufgaben als Nachhaltigkeitsmanagerin?

Ich kümmere mich um viele Themen – von Nachhaltigkeitsberichten über Energiemanagement bis hin zum Product Carbon Footprint. Dabei arbeite ich eng mit allen Abteilungen zusammen. Mein Tipp füralle, die sich für diesen Weg interessieren: Sucht euch ein Umfeld, in dem ihr wachsen könnt, mit Menschen, die euch fördern – und bleibt dran! Nachhaltigkeit bedeutet am Ende Verantwortung und Konstanz. Was wir brauchen, sind echte Lösungen – und Leute, die sie anpacken.

Einblick in unsere Azubiwerkstatt

In die Zukunft investieren wir gerne.
In der eigens für unsere Auszubildenden errichteten Werkstatt können unsere Nachwuchstalente eigene Projekte planen und umsetzen, sich an der Metallbearbeitung ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei übernehmen sie früh Verantwortung – die perfekte Vorbereitung für den späteren Arbeitsalltag. 

392.000
Investitionen in eine Werkstatt für Azubis

3-D-Drucker
Am 3-D-Drucker können unsere Azubis richtig durchstarten: Mit dem CAD-Programm lernen sie, wie man aus Ideen greifbare Modelle macht – und dabei auch das räumliche Denken schult. Bevor es aber ans Blech geht, wird digital konstruiert, angepasst und optimiert. So können sie an den Modellen rumfeilen, bis alles sitzt – und dann geht es ab in die Werkstatt. Ausdenken, ausprobieren, umsetzen!

Cobots
Mit einem unserer Cobots von Universal Robots testen wir in der Azubi-Werkstatt aktuell einen Prototypen der automatischen Absauganlage. Cobots sind unsere kleinen Helferroboter, die durch reduzierte Geschwindigkeit sicher neben Menschen arbeiten können. Mit ihrem Arm, der sich in alle Raumrichtungen drehen kann, unterstützen sie uns bei der Montage und dem Materialhandling. Schon jetzt produzieren sie selbstständig einsetzbare Teile und steigern unsere Produktivität. 

Fun Fact: Die Idee für den Einsatz von Cobots kam von unseren Auszubildenden. Sie waren es auch, die unseren ersten Cobot selbst konzipierten und programmierten. 

Schweißarbeitsplatz
Unsere Azubis lernen das Schweißen an zwölf top ausgestatteten Arbeitsplätzen – alle bestückt mit MAG- und WIG-Schweißgeräten von Fronius. Der Vorteil: Die WIG-Geräte lassen sich einfach umrüsten, damit auch mit Elektroden geschweißt werden kann. So sind unsere Nachwuchsprofis für jede Herausforderung bestens ausgerüstet, um ihr Knowhow richtig auszubauen.

Grundausbildungsplätze
An unseren Grundausbildungsplätzen lernen unsere Azubis die Basics – zum Beispiel das Körnen oder Anreißen. Beim Körnen wird mit einem spitzen Werkzeug und etwas Schwung per Hammer eine kleine Vertiefung ins Blech gesetzt. Die sorgt dafür, dass der Bohrer später nicht wegrutscht.

Beim Anreißen geht es ums Übertragen: Maße und Formen aus der technischen Zeichnung werden mit Reißnadel oder Stahllineal aufs Blech gebracht. So entstehen feine Linien, an denen man sich bei der späteren Bearbeitung orientieren kann. Saubere Vorbereitung ist die halbe Miete.

Werkzeuge der Metallbearbeitung
Unsere Youngsters bekommen nicht nur die großen Maschinen – auch beim Werkzeug ist alles dabei, was man fürs Arbeiten mit Metall benötigt. Stahllineale, Messschieber, Anreißnadeln, Feilen, Hämmer und noch vieles mehr – hier fehlt es an nichts. 

Blechbiegemaschine
Mit der Blechbiegemaschine können wir unsere Bleche durch plastisches Verformen in die gewünschte Form biegen, ohne dabei das Material zu zertrennen. Unsere Maschine ist spezialisiert auf das Rundbiegen – so lassen sich die Bleche durch drei Walzen zu zylindrischen oder runden Formen biegen, die wir für die Herstellung von Rohren brauchen.

Bandsäge
Mit unserer Bandsäge können die Azubis ihre Werkstücke, wie unsere Rohre, durch ein umlaufendes Sägeband präzise und sauber zurechtschneiden.

Kapp- und Gehrungssäge
Die Kapp- und Gehrungssäge bringt unsere Produkte auf Maß. Beim Kappen wird gerade, also im rechten Winkel, abgesägt. Beim Gehrungssägen schneiden wir im gewünschten Winkel – zum Beispiel 45° –, ideal für Ecken oder Verbindungen. So passt am Ende alles genau zusammen.

Widerstandspunktschweißmaschine
Mit unserer Widerstandspunktschweißmaschine bringen wir zwei Metallbleche ganz ohne Zusatzmaterial auf Dauer zusammen. Und so läuft es ab: Die Bleche werden übereinandergelegt, dann fließt starker Strom durch die Kontaktpunkte – und es wird heiß. Das Metall schmilzt punktuell auf beiden Seiten, verschmilzt miteinander und hält nach dem Abkühlen bombenfest. 

Plasmaschneider
Mit dem Plasmaschneider kriegen wir auch dickere Bleche klein – und das schnell und sauber. Das Prinzip ist einfach: Die Schnittstelle wird durch Plasma so stark erhitzt, dass das Metall schmilzt. Dann wird das flüssige Material mit Gas einfach rausgepustet. Sauberer Schnitt, top Qualität.

Bandschleifer
Mit dem Bandschleifer geht es dem Metall an die Oberfläche: Ein endloses Schleifband läuft über zwei Rollen im Kreis und trägt dabei Material ab – schnell, gleichmäßig und zuverlässig. Ob Glätten, Formen, Entgraten nach dem Schneiden oder als Vorbereitung für eine Beschichtung – der Bandschleifer ist ein echter Allrounder in der Werkstatt. 

Rate mal

Wofür wurde unsere Azubi-Werkstatt eigentlich gebaut?

Um unsere Azubis auf die Schweiß-Olympiade 2032 vorzubereiten.
Leider falsch!
Damit Azubis eigene Projekte planen, ausprobieren und umsetzen können.
Richtig!
Weil wir noch ein Schweißgerät übrig hatten.
Leider falsch!

Die Macher von Morgen – Macher Day @ JACOB

Im Jahr 2024 waren wir beim Macher Festival dabei: Eine große Mitmach-Veranstaltung mit Influencern, spannenden Workshops und jeder Menge Action. Dieses erfolgreiche Konzept haben wir bei JACOB aufgenommen und zum Nachwuchskräfte-Event weiterentwickelt – dem Macher Day. Er fand auf unserem Gelände in Porta Westfalica statt, gemeinsam mit regionalen Unternehmen und Influencern wie den „Real Life Guys“ – alle extra angereist, um Handwerk live erlebbar zu machen.

Und das kam richtig gut an: Mehr als 900 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland und den Nachbarländern konnten an über 15 Mitmach-Stationen erleben, wie viel Spaß Handwerk macht. Unter professioneller Anleitung wurde gehämmert, gesägt, geschweißt und gebaut – von kleinen Werkstücken bis zu kompletten Projekten. Leon Peußner, angehender Schweißprofi: „Wenn bei den Teilnehmenden die erste Schweißnaht sitzt, freut man sich fast mehr als sie selbst.“

Unser Ziel: Jungen Menschen die Welt des Handwerks erlebbar machen und Begeisterung wecken. So fördern wir aktiv die Fachkräfte von morgen. 

Auf einen Blick
  • 913 Besucherinnen und Besucher
  • Mehr als 15 Mitmach-Stationen – Schweißen, Bauen, Lackieren u. v. m.
  • Influencer wie The Real Life Guys, Tischler im Kopf, Zimmerin Lea Marie und der Holzbock vor Ort
  • Fazit: Pure Action – und Lust auf mehr!

Unsere Beiträge zu ökonomischer Nachhaltigkeit

SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele